Gorka Santamaria · Unabhängiger Produktberater
Formen der Zusammenarbeit
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Fokussierte Beratung zu einer konkreten Entscheidung oder Herausforderung
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Kurze Analysemandate zur Beurteilung von Produkten, Angeboten oder Chancen
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Praxisnahe strategische Begleitung innerhalb eines klar definierten Arbeitsbereichs
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Unterstützung der Geschäftsleitung für Unternehmen, die Produktdenken benötigen, ohne eine vollständige interne Produktfunktion aufzubauen
Da viele Mandate strategisch und kommerziell sensible Fragen betreffen, sind Diskretion, Unabhängigkeit und ein sorgfältiger Umgang mit möglichen Interessenkonflikten für mich grundlegend.
Über mich
Seit fast 20 Jahren arbeite ich mit komplexen Produkten – in multinationalen Unternehmen ebenso wie in kleineren Organisationen.
Meine Arbeit führte mich durch Produktmanagement, Preisgestaltung, Markteinführung im B2B, Entwicklung, Marketing und Verkauf. Nicht als getrennte Kapitel, sondern als verschiedene Perspektiven auf dasselbe Produkt. Ich habe dort gearbeitet, wo Technologie auf kommerzielle Realität trifft und die Logik einer Abteilung nicht immer gut zu jener einer anderen passt.
Die Technologien, Märkte und Organisationen haben sich verändert, viele Fragen jedoch nicht. Ein technisch hervorragendes Produkt kann trotzdem Mühe haben, seinen Platz zu finden; es kann bestehende Kunden überzeugen und zugleich neuen immer schwerer zu erklären sein. Manchmal wird es laufend verbessert, während seine Positionierung an Klarheit verliert.
Mit der Zeit rückten diese Fragen ins Zentrum meiner Arbeit. Mich interessiert nicht nur, was ein Produkt leistet oder wie es aussieht, sondern weshalb es seine heutige Form angenommen hat, welche Entscheidungen es noch tragen und welche der Vergangenheit angehören. Und wie gut Produkt, Markt und die Organisation dahinter heute noch zusammenpassen.
Diese Perspektive bringe ich heute in meine Arbeit als unabhängiger Produktberater ein.
Einige der Produkte, die ich lanciert habe
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Leica Captivate (2015)
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Portfolioübergreifende New-Generation Software- und Sensorplattform
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Leica TS16 (2018)
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Robotisches optoelektronisches Messsystem
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Leica GS16 (2019)
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GPS-basiertes Vermessungssystem
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Proceq GS product line (2021-2024)
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Radarsysteme zur Ortung von Leitungen (im Abonnement)
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Proceq GM8000 (2024)
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Fahrzeuggestütztes System zur Kartierung des Untergrunds
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Ask.Amberg (2026)
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App für Ingenieurberatung (pay-per-use oder Abonnement)
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Wie ich ein Produkt lese
Je nachdem, aus welchem Bereich eines Unternehmens man auf ein Produkt blickt, sieht es etwas anders aus. Entwicklung, Verkauf, Marketing, Design und Geschäftsleitung sehen jeweils einen Teil des Bildes. Niemand sieht es vollständig.
In meiner Arbeit führe ich diese Perspektiven zusammen. Ich lese das Produkt als kommerzielles Gesamtsystem: für wen es gedacht ist, welches Versprechen es gibt, wie es funktioniert, zu welchem Preis und über welche Wege es verkauft wird und welche Rolle es im Gesamtgeschäft spielt. Die aufschlussreichsten Fragen entstehen häufig dort, wo diese Elemente nicht ganz zusammenpassen.
Die notwendigen Fakten sind nicht immer vorhanden. Manche wurden nie erhoben, andere sind über das Unternehmen verteilt oder gelten als Gewissheiten, ohne je geprüft worden zu sein. In solchen Fällen arbeite ich mit klar formulierten Hypothesen: plausiblen Deutungen auf Basis der verfügbaren Hinweise, die anschliessend hinterfragt und getestet werden können.
Zusammen zeigen diese Perspektiven, was das Produkt prägt, welche Annahmen noch tragen und wohin die nächste Entscheidung führen könnte.
Dieser Ansatz umfasst alle vier Dimensionen: die bestehende Ausrichtung, Möglichkeiten zur Verbesserung, die Reife für eine Markteinführung und die Eignung für neue Märkte.