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Produktverbesserung

Produktwert, Relevanz und Wettbewerbsfähigkeit stärken

Welche Teile des Produkts frustrieren Kunden tatsächlich und was sind lediglich Kommentare?

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Zeigen Funktionswünsche eine echte Schwäche oder eher die Präferenzen einiger wichtiger Kunden?

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Was könnte deutlich einfacher werden, ohne etwas Neues hinzuzufügen?

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Liegt die nächste Verbesserung wirklich im Produkt oder liesse sich das Problem besser über Service oder Preis lösen?

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Welche Teile des Produkts schaffen gerade deshalb weiterhin Wert, weil man sie in Ruhe gelassen hat?

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Was verdient in der nächsten Version Entwicklungsaufwand und was nicht?

Mein Ansatz

 

Ich beginne beim ursprünglichen Versprechen des Produkts: Was sollen Kunden daran schätzen, und wie will das Unternehmen diesen Wert schaffen und für sich nutzbar machen?

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Anschliessend verfolge ich den Weg des Produkts vom ersten Verständnis und Kauf über die Nutzung und Weiternutzung bis hin zum erneuten Kauf. Dabei wird sichtbar, wo Wert verloren geht. Die Ursache kann im Produkt selbst liegen, genauso aber in seiner Konfiguration, im Preis, im Service, im Vertriebskanal oder in seiner Rolle innerhalb des Produktportfolios.

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Von dort aus trenne ich Symptome von Ursachen und reduziere die möglichen Verbesserungen auf wenige Entscheidungen: Was sollte verändert werden, was besser unangetastet bleiben und was muss getestet werden, bevor weitere Investitionen gebunden werden?

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Eine typische Entscheidung

Ein professionelles Messinstrument war seit mehreren Jahren auf dem Markt und galt technisch weiterhin als sehr gut.

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Die Kunden verlangten keinen Nachfolger. Sie baten um Kleinigkeiten: eine schnellere Einrichtung, einen weiteren Messmodus, ein zusätzliches Exportformat, eine bessere Integration mit Software von Drittanbietern oder weniger Schritte bei einem inzwischen routinemäßigen Vorgang.

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Die Entwicklung hätte das meiste davon umsetzen können.

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Die schwierigere Frage war, ob sie es auch sollte. Manche Wünsche wiesen auf echte Reibungspunkte im Produkt hin. Andere spiegelten die Gewohnheiten einzelner Kunden wider. Und einige hätten zwar die Spezifikation verbessert, das Instrument für alle anderen aber schwerer verständlich gemacht.

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Die nächste Version begann deshalb nicht mit einer Feature-Liste, sondern mit einer Unterscheidung: Was sollte besser werden, was lediglich einfacher und was liess man besser unangetastet?

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Produktverbesserung hilft zu entscheiden, wo zusätzlicher Entwicklungsaufwand das Produkt tatsächlich verbessert und wo er lediglich zusätzliche Komplexität schafft.

Jedes Produkt steht vor seiner nächsten Entscheidung

Manchmal beginnt das Gespräch mit einer naheliegenden Weiterentwicklung.

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Manchmal beginnt es ganz woanders.

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Schweiz

Römerstrasse 31,

3047 Bremgarten bei Bern (BE)

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Spanien

Kurutzea 13,

48480 Arrigorriaga (Bizkaia)

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Italien

P.ta. F. Cavalotti 47,

18039 Ventimiglia (IM)

+41 788 670 635

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